St. Gallen Openair – Review

Für mich hat die Schweiz schon seit vielen Jahren nicht vier sondern fünf Jahreszeiten. Und die beste davon haben wir jetzt: die Openair Season! Beginnen tut diese Jahreszeit Mitte Juni mit dem Greenfield Festival in Interlaken und endet Mitte August mit dem Openair Gampel. Letztes Wochenende war ich in St Gallen am Openair. Also eigentlich waren es vier Tage. Drei davon wars schön sonnig, Sonntag hat es nur einmal geregnet, aber dafür sehr monsunartig. Alles war voller Schlamm. Das Festival wird ja auch nicht ohne Grund von vielen als Schlammgallen bezeichnet! 20140628_230656

Unter anderem bestand das Line up aus den folgenden Künstlern: Seeed, Ellie Goulding, Casper, Imagine Dragons, Knackeboul, Tom Odell, Bastille, Black Keys, Ben Howard, the Fouls, Sportfreunde Stiller und einigen weiteren. Zu einzelnen muss ich natürlich noch einen Kommentar abgeben: 

Knackeboul: toll. Ich hab ihn noch nie alleine gesehen. Zusammen mit den Mundartisten schon das ein und andere mal. Wobei seine Band grundsätzlich aus den anderen Mundartisten Mitgliedern bestand. Für mich ist Knackeboul definitiv der Rapper mit den besten Rapskills. Natürlich hab ich von Rap keine Ahnung, aber indem letzten knapp 2 Jahren hab ich dank den Chimps viel darüber gelernt. Mittlerweile verstehe ich bei einem Interview auf hiphop.de sogar mindestens 70% von dem was die dort erzählen! 

Caspar: bis jetzt habe ich mich nicht gross für ihn interessiert. Fand auch den einen Song nicht so überkrass. Natürlich wusste ich dass er seit einiger Zeit sehr gehipet wird. Als dann aber Cro in einem Interview meinte, er feiere Casper total, hat es in meinem Kopf angefangen zu arbeiten: Ich finde Cros Musik toll, er findet Casper toll. Vielleicht sollte ich mir seinen Auftritt am Festival mal reinziehen. Kann ja sein dass mir das auch gefällt. Fazit: Casper Album steht jetzt auf meiner Geburtstagswunschliste!

Bastille: es ist sehr schwierig wenn du eine einstündige Show spielen müsst und das Publikum kennt gerade mal zwei Songs. Deshalb hat es auch etwas gedauert bis das Publikum voll dabei war. Aber spätestens als der Sänger von der Bühne verschwand und wenig später mit Regenjacke und Gummistiefel wieder da war, hatten sie das Publikum auf ihrer Seite. Es hatte schon den ganzen Tag in strömen geregnet, doch der Sänger machte trotzdem eine Tour durchs Gelände. War echt toll. 
20140629_16135820140628_193936 Hinter mir liegen also 4 sehr anstrengende, aber musikalisch tolle Tage. Wie ich schon sagte, Openair Season ist die Beste!

(pics are mine)

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Ein Gedanke zu „St. Gallen Openair – Review

  1. Pingback: Zurich Openair – Review | The World & I

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