Festival-Guide 1: Swiss Openair Season und die Big-7

Endlich ist es wieder soweit! Meine Lieblingsjahreszeit ist da: die „Openair – Season“!
Spätestes seit Coachella im April kann ich es kaum erwarten, dass endlich unsere Openair Season beginnt. Wobei, seien wir ehrlich, beim Coachella wären wir schon gerne alle einmal dabei. Genauso wie beim Glastonburry und … ok, halt, nun schweife ich ab.

In der Schweiz herrscht die grösste Openair Dichte überhaupt. Das hab ich jedenfalls mal so gelesen. Dabei gibt es 7 grosse Festivals – die sogenannten grossen 7 – welche sich über die von mir definierte Schweizer Openair Season verteilen. Demzufolge beginnt die Openair Season mit dem Greenfield Festival vom 11.-13. Juni in Interlaken und endet mit dem Openair Gampel vom 20.-23. August. Natürlich gibt es auch unzählige Openairs, welche vor oder nach diesen beiden stattfinden. Aber irgendwo muss man ja mit einer Definition ansetzen.

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Argovia Fäscht – Review

Nachdem ich mit Berner Langsamkeit keine Tickets mehr für den Gurten erhalten habe – welche Ironie! – und bereits schlimme Panda-Entzugserscheinungen vorhergesehen habe, wurde doch noch alles gut. Jedenfalls sollte ich dies vorerst glauben.

Was für ein Line Up am diesjährigen Argovia Fäscht! Stress, Lo & Leduc, Müslüm, Dodo, Luca Hänni, Marit Larson, Remady & Manu-L und … Cro!
Natürlich habe ich ohne zu zögern sofort mein Ticket gekauft. Was mir am Argovia immer ganz gut gefällt, ist, dass immer viele tolle Schweizer Musiker auftreten und man erst noch fast nichts dafür bezahlt.

Dann sind wir also mit grossen Erwartungen zum Birrfeld gefahren. Nein, natürlich haben wir uns auch nicht ganze 2 mal verfahren auf dem Weg dahin. Aus diesem Grund und weil wir mindestens eine halbe Stunde brauchten, bis wir endlich beim Parkplatz waren, haben wir dann Luca Hänni verpasst. Aber ja, kann schon mal vorkommen. Solange wir um 21 Uhr pünktlich mit guter Sicht vor der Bühne standen, würde sowieso alles wieder gut sein.

Wir waren bereits vor einigen Jahren einmal am Argovia Fäscht. Wir waren dann aber sehr überrascht wie viele Leute da auf dem Gelände rumliefen. Ich war schon an vielen Openairs und bin mir fast schon sicher, dass 40’000 Leute auf diesem Gelände nicht zugelassen sind. Aber dies ist nur meine Ansicht als Laie. Solange diese nicht alle zur gleichen Zeit vor der Bühne stehen, ist mir das auch egal.

Marit Larson war toll. Das Publikum mit zu ziehen ohne dass dieses alle Songs kennt, ist ziemlich schwer. Doch das hat sie sehr gut hinbekommen. Ich war auf jeden Fall beeindruckt. Vor der Bühne war es noch ganz angenehm.

Dodo war ok. Bei ihm war die Ausgangslage gleich wie bei Marit Larson: Die Mehrheit des Publikums kennt gerade einmal 1 Song von dir. Meiner Meinung nach hat er es aber schlechter hinbekommen das Publikum mit seinen anderen Songs zu begeistern. Vor der Bühne wurde es schon etwas enger.

Müslüm war klasse. Aufgrund der Suche nach Nahrung und dieser Aufnahme, haben wir fast das halbe Konzert verpasst. Aber die zweite Hälfte war wie erwartet ganz toll. Jetzt war es schon ziemlich eng vor der Bühne.

Stress hat mich enttäuscht! Bis zu diesem Tag war Stress für mich der absolut beste Schweizer Live Musiker. Mindestens 5x hatte ich ihn bereits live gesehen und war jedes Mal vollends Beeindruckt. Doch dieser Auftritt am Argovia hat mich masslos enttäuscht. Die Songs waren schlecht, die Energie kam nicht rüber, den „Kreis“ macht man einfach nicht am Argovia, sowieso macht man den auch überhaupt nicht mehr, aber Karolins Kleid war toll. Vor der Bühne war es bereits so dermassen eng, dass das Bewegen schon schwer viel.

2015-05-30 21.01.13

Stress

Cro hab ich nicht gesehen – und zwar wortwörtlich! Jeder einzelne der 40’000 Besucher stand beim Cro Konzert vor der Bühne. So eingequetscht war ich nicht mal damals bei You Me At Six. So etwas hatte ich wirklich noch nie erlebt. Das Konzert konnte auch erst einige Minuten später beginnen, da die vordersten Reihen förmlich zerdrückt wurden. Die Besucher wurden dann aufgefordert einige Schritte nach hinten zu gehen. Find ich ja grundsätzlich gut, aber wenn der hintere Wellenbrecher immer näher kommt und man weder links noch rechts raus kommt, wird es auch hinten sehr eng. Und zwar wirklich sehr eng! Aus diesem Grund habe ich dann von der Bühne rein gar nichts gesehen. Ok, ab und zu sah ich den Kopf von Psaiko.Dino, aber das war’s dann auch schon. Nicht einmal die beiden grossen Leinwände auf beiden Seiten der Bühne sah ich nicht. Und dann geht die Masse nicht mal ab beim Schluss mit „Rockstar“. Ja ich war genervt.

Lo & Leduc haben mich überrascht. Nach diesem Cro Konzert hatte ich die Hoffnung schon aufgegeben, dass noch was gutes passieren könnte. Doch Lo & Leduc haben mich sehr positiv überrascht. Sie brachten Energie auf die Bühne und auch ihre Songs sind wirklich gut. Vor der Bühne war es immer noch wahnsinnig eng, aber wenigstens konnte man wieder atmen. Und glücklicherweise habe ich auch die Bühne wieder gesehen.

Da es bereits 1 Uhr nachts war und wir noch eine Stunde fahren mussten, machten wir uns auf den Weg nach Hause und haben Remady & Manu-L nicht mehr geschaut. Und nein, auch auf dem Heimweg haben wir uns nicht 2 mal verfahren.

(meine Bilder)

EVERYONE IS TALKING ABOUT SNOW

Yes it is finally snowing in Switzerland. And yes, my facebook wall is probably as full as yours with posts about snow from every single one I am friends with.

I am one of those Swiss girls who have this weird obsession with snow. I do really love it a lot. In fact after autumn, my second favourite season of the year is winter. (OK, may also be my 3rd favourite, if you count the openair-season as a real season and then this would be my fav one.)

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Concert Review – CRO (D)

Cro zum Dritten! Nach dem Tag am See und seinem Auftritt am Heiteren Openair in Zofingen habe ich Cro und seine Jungs nun auch noch beim Mello-Tour Start im Hallenstadion gesehen.

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TOURISTING IN LONDON AFTER EMOTIONAL ARRIVAL

London is an amazing city. Really cute and adorable. I like to go there and wish I could go there more frequently. I absolutly adore the architecture, the little houses and all those lovely spots around everywhere. As we were in London only for a short time, because our final destination was more south, we were nearly rushing throught the city and only captured the so called „tourist-spots“. But anyways: Beautiful!

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